Milch und mehr

Lösung C: Eine gute Tarnung zeichnet sich bei den Stabschrecken einerseits dadurch aus, dass der Hintergrund perfekt nachgeahmt wird. Zudem ist es aber auch notwendig, dass die getarnten Tiere möglichst regungslos in ihrer Position verharren. Sobald sich das Tier bewegt, kann man es trotz guter Tarnung wahrnehmen, da Menschen und Tiere stark auf Bewegungsreize reagieren. Und ein echter Stab bewegt sich halt nicht von allein!
Lösung C: Ob wir Säulen oder Menschen wahrnehmen, hängt vom jeweiligen Betrachter ab. Unsere Augen sind daran gewöhnt, Objekte und keine Zwischenräume zu erkennen. Säulen sind uns vertraut, deswegen entdeckt man sie auf dem Bild vermutlich zuerst. Richtet man den Blick aber auf die Zwischenräume, werden Silhouetten von Personen sichtbar. Solche Abbildungen heißen Kippbilder.
Lösung A: Wenn ein Mensch auf hunderten von Nagelspitzen liegt, muss jede Spitze nur einen Bruchteil des Körpergewichts tragen. Die Schmerzgrenze liegt bei etwa einem Kilo Körpergewicht pro Spitze. Wenn das Nagelbett sehr dicht bestückt ist, ist die Last auf jedem einzelnen Nagel viel geringer und daher das Liegen nicht schmerzhaft. Im phæno kann man sich ganz wie ein Fakir fühlen und das Nagelbett gefahrlos testen.
Lösung C: Obwohl die Brücke aus einzelnen Teilen besteht, bleibt sie trotzdem ohne Hilfsmittel stehen. In der Bauphase ist alles noch sehr instabil. Mit dem Schlussstein werden die Kräfte gleichmäßig verteilt: Die Steine drücken gegeneinander und stabilisieren sich so gut, dass der Bogen sogar alleine stehen kann. Diese ideale Bogenform nennt man Cosinushyperbolicus oder Kettenlinie. Sie kann ganz einfach konstruiert werden. Man lässt beispielsweise ein Springseil durchhängen, zeichnet die Form ab und richtet sie dann mit Steinen wieder auf. Bogenkonstruktionen bei alten romanischen Gebäuden sind jedoch fast immer halbkreisförmig. Sie können nicht von alleine stehen und müssen zusätzlich durch Mauerwerk stabilisiert werden.